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Aufstellungsort Wärmepumpe – so findest du den richtigen Platz

Wenn du eine Luft-Wasser-Wärmepumpe außen aufstellst, solltest du den Standort sorgfältig wählen. Nur mit dem richtigen Standort läuft deine Wärmepumpe effizient, leise und störungsfrei.

Monoblock- oder Split-Wärmepumpe?

Es gibt zwei verschiedene Wärmepumpensysteme: die Monoblock-Wärmepumpe und die Split-Wärmepumpe. In den meisten Fällen handelt es sich um eine Monoblock-Wärmepumpe, das bedeutet, dass es nur eine Außeneinheit gibt und der gesamte Betrieb im Außenblock stattfindet. Bei einer Split-Wärmepumpe sind Außen- und Inneneinheit getrennt. Beide Systeme funktionieren draußen, unterscheiden sich aber in Größe und Platzbedarf. Die Außeneinheit benötigt immer ein Fundament. Damit du die Vorteile der Wärmepumpe optimal nutzt, sollten bei der Standortwahl sowohl technische Anforderungen als auch Aspekte wie Geräuschentwicklung und Luftführung beachtet werden.

  1. Wichtige Faktoren bei der Wahl des Aufstellungsorts
  2. Nachbarschaft und Lärm
  3. Optik im Garten
  4. Fazit: Darum ist ein guter Standort wichtig

Wichtige Faktoren bei der Wahl des Aufstellungsorts deiner Wärmepumpe

1. Ausreichend Platz und stabile Basis

Plane rund 4 m² Platzbedarf ein, inklusive Bewegungsraum für Wartung und Reparatur. Die Fläche sollte eben, tragfähig und frostfest sein. So stellst du sicher, dass die Pumpe stabil steht und keine Schäden entstehen.

2. Luftzirkulation

Damit die Wärmepumpe effizient läuft, muss die angesaugte Luft frei zirkulieren können. Das heißt:

  • Die Ansaug- und Ausblasöffnungen sollten gut zugänglich sein.
  • Halte einen gewissen Abstand zu Wänden, Mauern oder anderen Hindernissen ein, idealerweise mindestens 30 cm Abstand.
  • Seitlich und nach vorne solltest du etwa 1 Meter Abstand einplanen, damit Luft ungehindert fließen kann.

Fehlt dieser Abstand, kann es sein, dass die Wärmepumpe ihre kalte Abluft wieder ansaugt. Das reduziert die Effizienz der Wärmepumpe. Unter Fachleuten spricht man dann von einem „thermischen Kurzschluss“.

3. Abstand zu Nachbar*innen, Terrasse, Gehwegen und Gebäuden

Viele moderne Wärmepumpen laufen heute deutlich leiser als es früher der Fall war. Dennoch ist Lärmschutz ein wichtiger Punkt, den es zu berücksichtigen gilt, auch um den Nachbarschaftsfrieden zu wahren.

  • Es empfiehlt sich, mindestens 3 m Abstand zur Grundstücksgrenze bzw. zum Nachbargrundstück einzuhalten.
  • Zu Terrassen, Gehwegen oder häufig genutzten Außenbereichen sollte ebenfalls Abstand bestehen. Dadurch verhinderst du, dass kalte Abluft direkt auf Sitzbereiche trifft oder Gehwege vereisen.
  • Vermeide es, die Wärmepumpe zwischen zwei Mauern oder direkt neben Fenstern aufzustellen, um Schallreflexionen und störende Geräusche zu verhindern.

4. Ausrichtung und Windrichtung beachten

Die Ausblasöffnung sollte so ausgerichtet sein, dass die kalte Luft nicht wieder in die Wärmepumpe zurückgeweht wird, sprich idealerweise nicht direkt gegen die vorherrschende Windrichtung. Wenn es nicht anders möglich ist, kann ein Windschutz Abhilfe schaffen, solange er die Luftzirkulation nicht behindert.

5. Nähe zum Haus und kurze Leitungslängen

Obwohl eine gewisse Distanz zur Wand wichtig ist, ist eine zu große Entfernung zum Haus wiederum ungünstig. Denn je länger die Leitungen (für Wasser oder Kältemittel und Strom), desto höher die Wärmeverluste und Montagekosten. Versuche also, das Außengerät möglichst nah am Haus zu platzieren.

Nachbarschaft und Lärm

Moderne Luft-Wasser-Wärmepumpen erzeugen bei Betrieb oft um 50–65 dB(A) direkt am Gerät. Das entspricht in etwa dem Geräusch eines Kühlschranks. In etwa 3 m Abstand liegt der Geräuschpegel meist bei 35–45 dB(A). Damit bewegen sich viele Geräte im Bereich vergleichbar mit leichtem Regen oder leiser Unterhaltung.

Die Werte der WOLF Wärmepumpe CHA-Monoblock, die heimWatt verbaut, liegen bei 52 dB(A), im reduzierten Nachtbetrieb sogar nur bei 32 dB(A). Damit zählt die Wärmepumpe zu den leisesten auf dem Markt.

Optik im Garten

Viele Hausbesitzer*innen wünschen sich eine Wärmepumpe, die sich möglichst harmonisch in den Garten und das Gesamtbild des Hauses einfügt. Ein geeigneter Standort im hinteren oder seitlichen Bereich des Grundstücks hilft dabei, das Gerät optisch unaufdringlich zu platzieren. Oft genügt bereits eine natürliche Einbettung durch Hecken, Sträucher oder andere Bepflanzungen, um die Außeneinheit elegant zu kaschieren, ohne die Luftzirkulation einzuschränken. Bei kleineren Grundstücken oder begrenztem Raum kann ein Modell mit kompakterer Außeneinheit, beispielsweise eine Split-Wärmepumpe, Vorteile bieten, da sie flexibler positioniert werden kann. Wichtig ist zudem eine solide, frostsichere Grundlage, etwa ein Betonfundament, das nicht nur für Stabilität sorgt, sondern auch Körperschall reduziert und die Langlebigkeit der Anlage unterstützt. So bleibt die Wärmepumpe sowohl funktional als auch ästhetisch überzeugend und fügt sich mühelos in deinen Alltag ein.

Fazit: Darum ist ein guter Standort wichtig

Ein optimal gewählter Platz sorgt dafür, dass deine Wärmepumpe:

  • effizient arbeitet und keine Leistung verliert,
  • leise läuft und Nachbar*innen nicht stört,
  • lange hält und wartungsfreundlich bleibt,
  • und sich harmonisch in Garten oder Außenbereich einfügt.

Mit einer sorgfältigen Planung schützt du deine Investition und sicherst dir gleichzeitig Komfort und Ruhe.