Photovoltaik für die Industrie: Solarstrom für Produktion und Logistik
Energielösungen für Industriebetriebe – Produktionskosten senken und Energie intelligent nutzen
In vielen Industriebetrieben zählt Energie zu den größten laufenden Kosten. Gleichzeitig steigen die Anforderungen an eine sichere Energieversorgung, wirtschaftliche Produktionsprozesse und die Dekarbonisierung der Industrie. Wer heute in eine intelligente Energieversorgung investiert, schafft die Grundlage für dauerhaft niedrigere Energiekosten, mehr Versorgungssicherheit und eine höhere Wettbewerbsfähigkeit.
Insbesondere Unternehmen mit einem hohen Eigenstromverbrauch profitieren von modernen Energiekonzepten. Denn je mehr Strom direkt vor Ort erzeugt und genutzt wird, desto geringer ist die Abhängigkeit von volatilen Strompreisen und externen Energieversorgern. Ob Lebensmittelindustrie, Metallverarbeitung, Chemie, Kunststoffindustrie, Maschinenbau oder produzierendes Gewerbe – Photovoltaik entwickelt sich zunehmend zu einem strategischen Baustein der industriellen Energieversorgung.
Stromkosten dauerhaft senken
Produziere deinen Strom dort, wo du ihn verbrauchst. Der hohe Eigenverbrauch tagsüber macht Industrie-PV besonders rentabel und deine Energiekosten über Jahrzehnte planbar.
Lastspitzen kappen, Netzentgelte sparen
Mit Batteriespeicher und intelligentem Energiemanagement reduzierst du teure Leistungsspitzen. Das senkt Leistungspreise und Netzentgelte spürbar, gerade in energieintensiven Betrieben.
Klimaziele belegbar erreichen
Solarstrom vom eigenen Dach verbessert deine CO₂-Bilanz messbar. Das liefert harte Kennzahlen für CSRD, ISO 50001 und die Nachhaltigkeitsanforderungen deiner Kund*innen.
Hoher Eigenverbrauch: der Schlüssel zur Wirtschaftlichkeit
Industriebetriebe verbrauchen den größten Teil ihres Stroms während der Produktionszeiten. Genau dann liefern Photovoltaikanlagen ihre höchsten Erträge. Dadurch kann ein großer Anteil des erzeugten Solarstroms unmittelbar in den Produktionsprozess fließen, ohne den Umweg über das öffentliche Stromnetz.
Das schafft entscheidende wirtschaftliche Vorteile:
- deutliche Reduzierung der Strombezugskosten
- hohe Eigenverbrauchsquoten
- kalkulierbare Energiekosten über Jahrzehnte
- geringere Abhängigkeit von Strompreisschwankungen
- schnellere Amortisation der Investition
Je höher der Eigenverbrauch, desto wirtschaftlicher arbeitet die Photovoltaikanlage.
Referenzprojekte: Photovoltaik für Industrieunternehmen
Ferdinand Bilstein GmbH
- Anzahl der PV-Module 3.180
- Jahresstromertrag 1.350.000 kWh
- Vermiedene CO₂-Emissionen 635 t CO₂/Jahr
- Besonderheiten Erhöhte Brandschutzvorkehrungen, Amortisationszeit unter 5 Jahren
Bosal Deutschland GmbH
- Anzahl der PV-Module 2.631
- Jahresstromertrag 734.000 kWh
- Vermiedene CO₂-Emissionen 440 t CO₂/Jahr
- Besonderheiten
Oskar Pahlke GmbH Schaumstoffe
- Anzahl der PV-Module 1.052
- Jahresstromertrag 255.000 kWh
- Vermiedene CO₂-Emissionen 153 t CO₂/Jahr
- Besonderheiten Aufgrund des sehr zufriedenstellenden Projektverlaufs weiteren Auftrag zur Errichtung einer PV-Anlage am Stammsitz des Unternehmens erhalten
Lastmanagement und Peak Shaving – Stromkosten gezielt reduzieren
Industriebetriebe zahlen nicht nur für die verbrauchte Strommenge, sondern auch für ihre höchste abgerufene Leistung. Bei Betrieben mit registrierender Leistungsmessung (RLM) genügt dafür eine einzige Viertelstunde im Jahr: Fahren mehrere Maschinen gleichzeitig an oder laufen energieintensive Produktionsschritte parallel, bestimmt dieser kurze Leistungsspitzenwert den Leistungspreis für die gesamten nächsten zwölf Monate.
Genau hier setzt Peak Shaving an. Ein Batteriespeicher gleicht kurzzeitige Lastspitzen aus, indem er in diesen Momenten gespeicherte Energie bereitstellt, idealerweise Solarstrom vom eigenen Dach. Das Energiemanagement erkennt drohende Spitzen frühzeitig und aktiviert den Speicher automatisch (mehr Infos dazu findest du weiter unten).
Das Ergebnis sind niedrigere Leistungspreise und Netzentgelte, ein entlasteter Netzanschluss und eine höhere Eigenverbrauchsquote deiner Photovoltaikanlage. Wer durch die geglättete Lastkurve über die Schwelle von 2.500 Benutzungsstunden kommt, profitiert zusätzlich von einer deutlich günstigeren Netzentgeltstaffel. Energieintensive Betriebe können darüber hinaus eine atypische Netznutzung nach § 19 Abs. 2 StromNEV prüfen und sich individuelle, reduzierte Netzentgelte sichern.
Ein weiterer Vorteil zeigt sich beim Wachstum: Planst du eine Produktionserweiterung oder den Aufbau einer Ladeinfrastruktur, kann der Speicher Lastspitzen abfedern und dir eine kostspielige Erweiterung des Netzanschlusses ersparen.
Energiemanagement: Erzeugung und Verbrauch intelligent steuern
Mit der zunehmenden Elektrifizierung wachsen die Energieflüsse im Unternehmen. Photovoltaikanlage, Batteriespeicher, Produktionsanlagen und Ladeinfrastruktur erzeugen und verbrauchen Strom zu unterschiedlichen Zeiten. Ein intelligentes Energiemanagementsystem führt alle Komponenten zusammen und entscheidet in Echtzeit, wohin der Solarstrom fließt: in die laufende Produktion, in den Speicher oder ins Netz.
Die Grundlage dafür ist Transparenz. Das System erfasst kontinuierlich, wann und wo im Betrieb wie viel Energie verbraucht wird. Diese Daten machen Einsparpotenziale sichtbar, die sonst verborgen bleiben, und liefern zugleich belastbare Kennzahlen für dein Energieaudit nach DIN EN 16247, ein Energiemanagementsystem nach ISO 50001 oder die Nachhaltigkeitsberichterstattung nach CSRD.
Auch wirtschaftlich eröffnet die intelligente Steuerung neue Spielräume. Flexible Produktionsprozesse lassen sich in Zeiten hoher Solarerzeugung oder niedriger Börsenstrompreise verschieben. In Kombination mit einem dynamischen Stromtarif bezieht dein Unternehmen Reststrom bevorzugt dann, wenn er am günstigsten ist.
Ein Energiemanagement macht deinen Betrieb zukunftssicher. Kommen später eine E-Flotte, zusätzliche Maschinen oder eine Wärmepumpe hinzu, werden sie einfach in die bestehende Steuerung integriert, ohne dass das Energiekonzept neu gedacht werden muss.
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