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6 gute Gründe für eine Photovoltaikanlage auf deinem Firmendach

Eine Photovoltaikanlage auf dem Firmendach ist nicht nur ein Klimaschutz-Statement — sie kann deine Betriebskosten dauerhaft senken und echte Planungssicherheit schaffen. Aber lohnt sich die Investition wirklich für dein Unternehmen? Wir haben die sechs wichtigsten Argumente für gewerbliche PV-Anlagen zusammengestellt.

Benjamin Sowarsch

Benjamin Sowarsch

Experte für Photovoltaik-Planung & Energiemanagement
Mit über 1.500 PV-Planungen und rund 3.500 erstellten Angeboten verfügt Benjamin über umfassende Erfahrung in der technischen Auslegung von Photovoltaikanlagen. Sein Schwerpunkt liegt auf präziser Anlagenplanung, 3D-Modellierung sowie Energiemanagement mit unserem smartY und dynamischen Stromtarifen.

PV-Anlagen erzeugen günstigen Ökostrom und das ist nicht nur für private Haushalte sinnvoll. Auch Unternehmen können durch eine Photovoltaikanlage auf dem Firmendach profitieren. Hier sind die sechs wichtigsten Argumente.

1. Stromkosten dauerhaft senken

Die Strompreissteigerungen der vergangenen Jahre haben auch vor den Gewerbestrompreisen nicht haltgemacht. War Gewerbestrom vor kurzem noch für 18 Cent pro Kilowattstunde erhältlich, müssen Neukund*innen heute eher mit 30 Cent pro Kilowattstunde kalkulieren. Anders sieht es bei einer Photovoltaikanlage aus: Solarstrom vom eigenen Dach kann bereits für 8 bis 10 Cent pro Kilowattstunde erzeugt werden. Nutzt du PV-Strom für dein Gewerbe, sparst du also pro Kilowattstunde mehr als 20 Cent.

2. Planungssicherheit durch Unabhängigkeit von Energiepreisen

Die aktuelle Situation zeigt es deutlich: Was Strom künftig kosten wird, ist nur schwer vorhersehbar. Sicher ist, dass die Preise für Energie tendenziell weiter ansteigen werden — denn Energie ist knapp, insbesondere wenn wir unsere fossile Abhängigkeit weiter reduzieren wollen.

Gerade für Unternehmer*innen macht es aber einen entscheidenden Unterschied, ob der Strom für die Produktion 10 oder 30 Cent pro Kilowattstunde kostet. Denn nur, wer seine Betriebskosten kennt, kann planen und wettbewerbsfähig bleiben. Eine Photovoltaikanlage auf dem Firmendach bietet genau diese Planungssicherheit — sie erzeugt für mehrere Jahrzehnte zu einem konstanten Preis kostengünstigen Strom.

3. CO₂-Bilanz verbessern

Die Produktion von Solarstrom verursacht keinerlei Emissionen im Betrieb. Wenn du PV-Strom auf dem eigenen Unternehmensdach produzierst und direkt nutzt, leistest du damit einen echten Beitrag zum Klimaschutz. Zum Vergleich: Eine Kilowattstunde Strom aus dem Netz verursachte 2021 noch CO₂-Emissionen von 420 Gramm.

Bezieht man die Emissionen mit ein, die bei der Herstellung von Photovoltaikmodulen anfallen, steigen die Emissionen von Solarstrom auf etwa 50 Gramm pro Kilowattstunde. Das liegt vor allem daran, dass Solarmodule heute überwiegend aus China stammen, wo noch viel Kohlestrom eingesetzt wird. In Relation zu normalem Netzstrom sind aber auch 50 Gramm CO₂ pro Kilowattstunde eine deutliche Verbesserung.

4. Imagewirkung nicht unterschätzen

Eine Photovoltaikanlage auf dem Dach fällt auf — und ist gut fürs Image. Ob Kund*in, Bewerber*in oder Geschäftspartner*in: Bei einem Besuch des Unternehmens springt die Anlage sofort ins Auge. Die Message dahinter ist klar: Das Unternehmen geht mit der Zeit und engagiert sich aktiv für den Klimaschutz.

5. Investition mit attraktiver Rendite

Erneuerbare Energien sind eine beliebte Geldanlage — ähnlich wie bei Immobilien handelt es sich um eine Investition mit festem Gegenwert. Eine Photovoltaikanlage erzeugt für die nächsten 25 bis 30 Jahre zuverlässig Strom. Nach etwa 10 bis 15 Jahren sind die Anschaffungskosten in der Regel durch Solarerträge gedeckt, und über die restliche Lebensdauer der Anlage werden nur noch Gewinne erzielt. Mit einer PV-Anlage lassen sich daher in vielen Fällen Renditen von 5 bis 8 Prozent erzielen.

6. Strom erzeugen, wenn das Geschäft brummt

Unternehmen haben gegenüber privaten Hausbesitzer*innen den Vorteil, dass sie in vielen Fällen tagsüber Strom benötigen — genau dann, wenn auch die Sonne scheint und die Photovoltaikanlage produziert. Das führt dazu, dass auch ohne Batteriespeicher ein großer Teil des Solarstroms direkt im Unternehmen verbraucht werden kann. Zwar ist ein Speicher meist dennoch sinnvoll, kann aber oft kleiner dimensioniert werden.

Ob sich die Photovoltaikanlage auf deinem Unternehmensdach lohnt, sollte dennoch immer von einer Fachkraft individuell geprüft werden.